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Rettungssport

Berliner Kampfrichter im Einsatz

Veröffentlicht: Samstag, 25.07.2020
Autor: Michael Kuntz

Eine kleine Anekdote aus dem Rettungssport…

Seit 1968 gibt es Aufzeichnungen über den Rettungssport in Deutschland. Sicherlich auch schon früher unter der Bezeichnung von Freundschaftswettkämpfen oder Rettungsvergleichswettkämpfen.

Anlässlich des ersten Bundesjugendtages der DLRG – Jugend gab es im Rahmen des ersten Bundesjugendtreffens die ersten „Deutschen Meisterschaften“. Sie fanden vom 06.-09.06.1968  in Berlin (damals noch West) statt. Die jährlich stattfindenden Meisterschaften bekamen immer mehr Bedeutung. Zunächst waren es Bundesjugendtreffen mit integriertem Wettkampf.  Es begann mit  Jugendvergleichswettkämpfen, danach Bundesentscheide, dann Bundesmeisterschaften und zu guter Letzt seit 1985 die Deutschen Meisterschaften. Mit fallender Teilnehmerzahl wurde nach Zehn Jahren das Bundesjugendtreffen eingestellt.

Im Jahr 2019 wurden erstmalig im Jugendbereich Deutsche Einzel Meisterschaften sowie die Deutsche Mehrkampf Meisterschaften durchgeführt.

Für all` diese Events werden aus allen Bundesländern qualifizierte Kampfrichter angefordert.

Nun gibt es natürlich auch in Berlin die Landesmeisterschaften, in einigen Bezirken entsprechende Bezirksmeisterschaften und viele Rettungsvergleichswettkämpfe. Drei Dinge sind für einen guten Wettkampf die Grundbasis.

Eine Schwimmhalle nach Vorgaben, Teilnehmer der Bezirke und Kampfrichter.

Für die Durchführungen von Meisterschaften dient dem Kampfrichter das nationale Regelwerk für den Rettungssport zur regelgerechten Durchführung von Meisterschaften. Für einen optimalen Ablauf werden für die Berliner Meisterschaften  45 ausgebildete Kampfrichter mit verschiedenen Ausbildungsstufen benötigt.

Man muss kein Rettungsschwimmabzeichen haben, um seine Bereitschaft für den Rettungssport als Kampfrichter zu widmen. Die Grundbasis als Kampfrichter ist die Ausbildungsstufe F1. Sie beinhaltet den Zeitnehmer, Wenderichter und Zielrichter. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Teilnehmer Lizenz, die dann eine Gültigkeit von vier Jahren hat und durch Kampfrichtereinsätze und Kampfrichterfortbildungen verlängert werden kann. Die nächste Ausbildungsstufe ist E1 und kann auch auf Landesebene erworben werden. Sie beinhaltet den Schwimmrichter, Auswerter und Starter. Die Kampfrichterstufe D1 wird dann über den Bundesverband angeboten.

Seit 47 Jahren gibt es die Berliner Meisterschaften im Rettungsschwimmen. Sie wurden damals vom Technischen Leiter des Landesverbandes Berlin mit der Einführung der Ressort Schwimmen, Retten und Sport – Wettkämpfe (SRuS-W) an die Landesjugend delegiert. Seit dieser Zeit werden immer wieder Kameradinnen und Kameraden gesucht, ihr Interesse als Kampfrichter zu wecken.

Mit Beginn der Wettkämpfe in Berlin wurden bis jetzt ca. 400 Kampfrichter ausgebildet, die ihre Lizenz erworben haben. Aktuell gibt es nur noch 70 lizensierte Kampfrichter in Berlin.

Wir hoffen auch in Zukunft weiterhin viele motivierte Kampfrichter zu finden, die Spaß am Rettungssport haben und somit die Wettkämpfe in Berlin oder auch im Bundesverband unterstützen!

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